Der Mai zeigt sich in Deutschland derzeit von seiner ungemütlichen Seite. Kühl, nass und windig prägt Tiefdruckwetter aktuell vielerorts das Bild. Besonders deutlich wurde der Kälteeinbruch am Dienstagvormittag im oberen Erzgebirge: Auf dem Fichtelberg sank die Temperatur auf minus 1 Grad. Regen ging dort zeitweise in Schnee über und sorgte für eine winterlich angezuckerte Landschaft.
Neben Schnee bildeten sich auf dem höchsten Berg Sachsens auch Eiszapfen und Raureif an Bäumen und Geländern. Touristen und Wanderer waren am Vormittag nur vereinzelt unterwegs. Statt Frühlingsgefühlen herrschte auf dem Fichtelberg eher winterliche Stimmung. Auch in tieferen Lagen macht das Wetter derzeit dem Begriff „Wonnemonat Mai“ keine Ehre.
Die ungewöhnlich kühlen Temperaturen nutzten Mitarbeiter im erzgebirgischen Zwönitz unterdessen für Arbeiten im Freibad: Dort wurden die Schwimmbecken gereinigt, während auf einen baldigen Start in die Badesaison weiter gewartet werden muss. Laut Prognosen soll das Wetter auch in den kommenden Tagen kühl und regnerisch bleiben.
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