13.05.2026 - Wachenroth - News Nr.: 41845
Schwere Karambolage auf der A3: Sattelzug kracht ungebremst in Stauende und schiebt mehrere Lastwagen aufeinander
Pferdetransporter mit Springturnierpferd involviert - Pferd war auf dem Weg zur Europameisterschaft in München - Massives Trümmerfeld auf der Fahrbahn - Vier Personen verletzt - Hohe Anzahl an Gaffer

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Auf der A3 in Fahrtrichtung Regensburg hat sich am Mittwoch (13.05.2026) zwischen den Anschlussstellen Schlüsselfeld und Höchstadt-Nord ein folgenschwerer Auffahrunfall am Stauende ereignet. Ein polnischer Lastwagen krachte ungebremst in das Stauende und touchierte den davorstehenden Laster derart massiv, dass dessen Heck in die Luft gehoben wurde. Durch die enorme Wucht wurde dieses Fahrzeug anschließend auf einen weiteren Lastwagen aus Erlangen aufgeschoben. Die Kettenreaktion setzte sich fort, wodurch der Erlanger Laster auf einen Pferdetransporter und dieser schließlich auf einen Silozug prallte. Besonders bei den beiden hinteren Fahrzeugen entstand ein starkes Trümmerfeld, das zusammen mit diversen Gegenständen die Fahrbahn blockierte. Insgesamt waren vier Lastkraftwagen und der Pferdetransporter in die massive Karambolage verwickelt. Da sich in dem Transporter ein Pferd befand, rückte zur Sicherheit das Veterinäramt an die Unfallstelle aus. Bei dem Pferd handelt es sich um ein Springturnierpferd, welches auf dem Weg zur Europameisterschaft in München war. Laut eines Tierarztes vor Ort soll es dem Pferd den Umständen entsprechend gut gehen. Der 42 jährige Fahrer des Unfallverursachenden LKWs wurde bei dem Crash mittelschwer verletzt und zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Klinikum gebracht. Drei weitere Personen wurde leicht verletzt. Die übrigen vier Unfallbeteiligten erlitten offenbar keine schwereren Blessuren und verweigerten eine Mitfahrt in das Krankenhaus. Die Autobahn glich einem Trümmerfeld, was umfangreiche Bergungs- und Aufräumarbeiten durch die Einsatzkräfte nach sich zog. Der Schaden wurde durch die Polizei auf circa 400.000 Euro geschätzt. Zusätzlich war vor Ort eine massive Anzahl an Fahrzeugführer festzustellen, die im Vorbeifahren Foto und Videoaufnahmen anfertigten. 

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