22.01.2026 - Hamburg - News Nr.: 40461
Bewohner stirbt bei Großbrand in Altenheim: Mehrere Verletzte nach Feuer in Wohnung
Reanimationsmaßnahmen erfolglos - Wohnung brennt in voller Ausdehnung - Feuerwehr zerschlägt Deckel eines festgefrorenen Unterflurhydranten für Löschwasser - 15 Personen wegen Rauchgasinhalation gesichtet - Eine Person schwer verletzt, zwei weitere leicht - Nachbar versuchte Brand selbst zu löschen

© NEWS5 / Domenic Schmidt

In einer Wohnung eines Altenheimes in Hamburg-Steilshoop hat es am Donnerstagabend (22.01.2026) in voller Ausdehnung gebrannt. Ein Nachbar versuchte nach ersten Informationen zunächst, das Feuer alleine zu löschen, brach den Versuch jedoch erfolglos ab.

Mehrere Personen wurden laut ersten Angaben des Lagedienstes durch Rauchgasinhalation verletzt. Zwischenzeitlich wurde dem Einsatzstichwort nach ein Massenanfall an Verletzten ausgerufen. Nach aktuellen Angaben der Feuerwehr verletzte sich eine Person schwer, zwei weitere kamen mit leichten Verletzungen davon. Zwölf weitere Personen werden derzeit vom Rettungsdienst gesichtet.

Ein Bewohner des Heims starb trotz der sofort eingeleiteten, jedoch erfolglosen Reanimationsmaßnahmen durch die Rettungskräfte.

Probleme gab es zudem bei der Wasserversorgung: Wegen der eisigen Kälte und Bodenfrosts war der Deckel eines Unterflurhydranten festgefroren. Einsatzkräfte mussten den Deckel zerschlagen, um schnell an Löschwasser zu gelangen und den Brand bekämpfen zu können.

Das Feuer ist inzwischen gelöscht. Die Evakuierung des Pflegeheimes am Gustav-Seitz-Weg dauert derzeit noch an. Zur Brandursache ist bislang nichts bekannt.

Im selben Altenheim ereignete sich 2015 ein Großbrand mit 46 Verletzten. In diesem Fall sorgte in Brand geratener Unrat aus dem Keller für das Feuer. Der giftige Rauch stieg in alle sechs Etagen des Gebäudes. 

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