15.04.2019 - Georgenberg - News Nr.: 15312
Neue Grabungen: Polizei gibt Suche nach Monika nicht auf
Grabungen mit der Erkenntnis abgeschlossen: Kein Ablageort - Experten suchen nur wenige Meter weiter als in der vergangenen Woche – Externe Baufirma unterstütz bei Arbeiten - Nähere Erkenntnisse zum Grabungsort nicht bekannt - Kriminalpolizei bittet um weitere Hinweise - Bereits wieder zahlreiche Meldungen eingegangen

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Nach den Grabungen der letzten Woche werden am Montag (15.04.2019) die Arbeiten durch die Polizei an einer nahegelegenen Stelle fortgeführt. Die Ermittler sehen dort einen weiteren möglichen Ablageort von Monika Frischholz. Die Kriminalpolizei Weiden wird wieder von anderen Polizeikräften bei ihren Grabungen unterstützt.

Heute setzt die Kriminalpolizeiinspektion Weiden die Suche nach dem Leichnam von Monika Frischholz fort. Die Ermittler der „EG Froschau“ graben dazu an einem weiteren potentiellen Ablageort ihrer Leiche. Seit etwa 09.00 Uhr sind sie an einem Waldrand südlich der kleinen Ortschaft Waldkirch bei Flossenbürg im Einsatz. Die Grabungsstelle liegt nur wenige Meter von der ersten Grabungsstelle entfernt. 

Die Kriminalbeamten der EG Froschau werden erneut von verschiedenen Polizeikräften unterstützt. So sind unter anderem Kräfte des Fachkommissariats für Spurensicherung bei der Kriminalpolizeiinspektion Weiden in der Oberpfalz, der Tatortgruppe des Bundeskriminalamtes und einer technischen Einsatzeinheit der Bayerischen Bereitschaftspolizei aus Nürnberg vor Ort. Auch ein Bagger eines zivilen Unternehmens hilft wieder bei den Grabungen.

Ob und inwieweit die forensischen Grabungen zu einer Auffindung von menschlichen Überresten oder Beweismitteln führen werden ist weiterhin vollkommen offen. Nähere Erläuterungen der Erkenntnisse, welche zur Grabung an diesem Ort geführt haben können, mit Blick auf das laufende Verfahren, nicht gegeben werden.

Die Grabungen sind nun abgeschlossen. Pressesprecher Florian Beck äußert sich dazu wie folgt: "Im wesentlichen können wir festhalten, dass auch die heutige Grabung ohne Ergebnis abgeschlossen oder zumindest mit dem Ergebnis, dass wir hier das nicht bestätigen konnten, als Ablageort". Zahlreiche weitere Hinweise zu dem Fall sind eingegangen, doch bittet die Polizei jeden der sich noch an etwas erinnert und sei es nur aus Erzählungen, sich zu melden.



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