12.06.2026 - Schwerin - News Nr.: 42156
Pressekonferenz mit Dr. Till Backhaus: Umweltministerium stellt Tracker-Daten von Buckelwal "Hope" vor
Mehr als einem Monat nach dem Tod - "Hat nach Freilassung zunächst überlebt" - Todesursache weiter unklar

© NEWS5 / Sebastian Peters

Mehr als einen Monat nach dem Tod des Buckelwals „Hope“ hat Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Dr. Till Backhaus neue Erkenntnisse zur letzten Reise des Tieres vorgestellt. Grundlage sind die ausgewerteten Daten eines Satellitensenders, der dem Wal vor seiner Freilassung in der Nordsee angebracht worden war.

Der Buckelwal hatte wochenlang für Schlagzeilen gesorgt, nachdem er mehrfach vor der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns gestrandet war. Ende April wurde das geschwächte Tier im Rahmen einer aufwendigen, privat finanzierten Rettungsaktion mit einem Lastkahn in Richtung Nordsee transportiert und am 2. Mai im Skagerrak freigelassen. Weniger als zwei Wochen später wurde der Wal jedoch tot vor der dänischen Insel Anholt entdeckt. Backhaus erklärte: „Das Datum wo er verendet ist, ist zwischen dem 06. und 07. Mai zu verorten. Danach reißt das Signal ab“

Die genaue Todesursache konnte bislang nicht geklärt werden. Eine Obduktion brachte keine eindeutigen Ergebnisse. "Gab keine Hinweise auf Gewalteinwirkungen oder Verletzungen"Auch Netze oder dergleichen wurden keine gefunden, sagte Till Backhaus.


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