Ein Wanderer ist in der schwer zugänglichen Falkensteiner Höhle bei Grabenstetten (Kreis Reutlingen) nach einem medizinischen Notfall ums Leben gekommen. Der Mann war Teil einer Wandergruppe, die sich mehr als einen Kilometer tief in der Höhle befand, als es zu dem Vorfall kam. Trotz eines groß angelegten Rettungseinsatzes mit Bergwacht, Feuerwehr, Rettungsdienst und spezialisierten Höhlenrettern konnte ihm nicht mehr geholfen werden.
Die Rettungsarbeiten gestalteten sich äußerst schwierig: Die Höhle ist nur zu Fuß über unwegsames Gelände erreichbar, zudem gibt es im Inneren keinen Funkempfang. Einsatzkräfte mussten sich über lange Zeit durch enge und teils gefährliche Passagen zum Patienten vorarbeiten. Ein Notarzt wurde zwar in die Tiefe gebracht, doch jede Hilfe kam zu spät.
Der Vorfall löste einen stundenlangen Großeinsatz aus. Die Bergung des Verstorbenen ist kompliziert und dürfte weitere Zeit in Anspruch nehmen. Die Falkensteiner Höhle gilt als riskantes Gebiet und darf nur mit Genehmigung betreten werden.
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