Am Samstagmorgen (02.05.2026) kam es gegen 7:00 Uhr auf der A9 zwischen Hilpoltstein und der Anschlussstelle Allersberg in Fahrtrichtung Nürnberg zu einem schweren Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang. Kurz vor der Anschlussstelle Allersberg-Ried geriet ein italienischer Sattelzug aus bislang ungeklärter Ursache zunächst nach links in die Mittelschutzplanke, bevor er nach rechts teilweise von der Fahrbahn abkam.
In der Folge überschlug sich der 40-Tonner und blieb auf dem Dach liegen. Der 36-jährige Fahrer wurde durch die enorme Wucht des Aufpralls schwer in seinem Führerhaus eingeklemmt. Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten ihn mit technischem Gerät aufwendig befreien. Der Fahrer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen bodengebunden in ein Klinikum gebracht, dort erlag er wenig später seinen schweren Verletzungen.
Besonders bemerkenswert: Ein zufällig vorbeikommender Bus der Bundeswehr mit über 40 Soldaten stoppte umgehend an der Unfallstelle. Die Soldaten sicherten vorbildlich den Verkehr ab und leisteten Erste Hilfe, bis die alarmierten Rettungskräfte eintrafen.
Die Ladung des Lkw, bestehend aus massiven Metallrohren, verteilte sich über die rechte Fahrspur sowie den Standstreifen. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf rund 300.000 Euro geschätzt. Die Verkehrspolizei Feucht hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Die A9 bleibt aufgrund der umfangreichen Bergungsmaßnahmen voraussichtlich bis in die späten Mittagsstunden vollständig in Fahrtrichtung Nürnberg gesperrt.
Unsere Informationsquellen: