10.04.2026 - Insel Poel - News Nr.: 41515
Gestrandeter Buckelwal am elften Tag in Folge vor Poel: Demonstrierende fordern weitere Rettungsmaßnahmen
"Helft jetzt!", fordern Demonstrierende - Ministerium schließt weitere Rettungsaktionen aus - Wal zeigt weiterhin Aktivität

© NEWS5 / Sebastian Peters

Der Freitag (10.04.2026) markiert den elften Tag, an dem der Buckelwal liegt, der sich Anfang März in die Ostsee verirrt hat, in den flachen Gewässern der Kirchseebucht bei der Insel Poel festliegt. Am Dienstag machten die zuständigen Institutionen vor Ort bekannt, dass eine Rettung des Meeressäugers ausgeschlossen sei. Tag ein, Tag aus verfolgt die Öffentlichkeit die Misere des Wals - in der Hoffnung, der Wal könnte doch noch gerettet werden. Auf Übertragungen des Tieres ist schließlich zu sehen, wie der Meeressäuger weiterhin Aktivität zeigt: in Form von Flossenschlägen und weiteren Bewegungen.

Inzwischen versammelten sich erneut einige Demonstrierende an der Sperrzone des Wal-Ufers auf der Insel Poel. Sie fordern umgehende Maßnahmen, um den Wal doch noch retten zu können. "Helft jetzt!", steht auf einem Plakat einer Dame an der Absperrung. Das Umweltministerium in Mecklenburg-Vorpommern vergewissert allerdings ein weiteres Mal: weitere Rettungsaktionen werden nicht stattfinden. Der Zustand des Buckelwals seie zu schwach, weitere Maßnahmen würden dem Tier Stress zusetzen und als Tierquälerei gelten.

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