Nach der gestrigen Pressekonferenz steht fest, dass der gestrandete Wal nicht durch die lokalen Institutionen vor Ort gerettet wird. Die Experten gehen mittlerweile mit hoher Wahrscheinlichkeit davon aus, dass das geschwächte Tier nicht überleben wird. Für diesen traurigen, aber absehbaren Fall gibt es bereits einen konkreten Plan für den weiteren Umgang mit dem Meeresäuger. Der Kadaver soll nach dem Verenden an das Deutsche Meeresmuseum übergeben werden. Dort wird der Wal für wissenschaftliche Zwecke fachgerecht seziert und anatomisch untersucht. Durch diese detaillierte Analyse erhoffen sich die Forscher wichtige Erkenntnisse über den Gesundheitszustand und die genaue Todesursache des Tieres. Eine große Herausforderung stellt aktuell jedoch noch die Logistik dar. Bislang ist völlig unklar, wie der tonnenschwere Wal überhaupt zum Museum transportiert werden kann. Die zuständigen Behörden prüfen derzeit intensiv verschiedene Routen und Transportmittel. Dabei wird noch genau abgewogen, ob eine Überführung über den Wasserweg oder doch über die Straße die praktikabelste Lösung ist. Der Wal soll unter freiem Himmel auf dem Gelände des Meeresmuseums inspiziert werden: die Hallen sind für den 12 bis 15 Meter langen Wal zu klein.
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