01.04.2026 - Wismar - News Nr.: 41417
Emotionale Pressekonferenz nach Walstrandung bei der Insel Poel: Forscher rechnen mit Ableben des Meeressäugers
"Wir gehen fest davon aus, dass das Tier dort verstirbt", sagt Direktor des Meeresmuseums - Minister Backhaus, Deutsches Meeresmuseum sowie Greenpeace und Sea Shepherd rechnen wenig Chancen für Überleben des Wals aus - "Das beste ist Ruhe für das Tier", so Backhaus

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Gegen 13 Uhr hielten die zuständigen Leiter der Rettungsaktion des Buckelwals ein erneutes Mal eine Pressekonferenz ab. Dort redeten unter anderem Umweltminister Till Backhaus, sowie der Direktor des Meeresmuseums Prof. Dr. Burkhard Baschek, Thilo Maack von Greenpeace und Sven Biertümpfel von Sea Shepherd, um die Bevölkerung zur jetzigen Situation des Wals informieren.

Auf der bewegenden Pressekonferenz äußerten sich Minister Till Backhaus sowie Vertreter des Meeresmuseums, von Greenpeace und Sea Shepherd zum Schicksal des festsitzenden Wals bei Kirchdorf. Trotz intensiver Bemühungen in den vergangenen Tagen, bei denen unter anderem 50 bis 70 Meter eines Hindernisses entfernt wurden, scheinen alle Rettungsversuche mittlerweile erschöpft. Minister Backhaus betonte mit absoluter Hochachtung vor dem Tier, dass der Wal sich nun selbst helfen wollen müsse, da er bereits seine Chance gehabt habe. Nachdem alle denkbaren Ideen geprüft und bedauerlicherweise ausgeschlossen werden mussten, wünscht er dem Meeressäuger nun vor allem Ruhe an seinem gefundenen Platz. Der Direktor des Meeresmuseums zeichnete im Anschluss ein überaus düsteres Bild der aktuellen Lage. Obwohl das Tier die menschliche Präsenz ganz offensichtlich wahrnehme, zeige es keinerlei Reaktion mehr auf die Helfer vor Ort. Die versammelten Experten gehen daher nun fest davon aus, dass der Wal an dieser Stelle versterben wird. Jeder weitere Versuch, das Tier massiv zu animieren, sei angesichts der völlig aussichtslosen Lage letztlich als reine Tierquälerei einzustufen. Thilo Maack von Greenpeace fasste die tiefe Resignation zusammen und bekräftigte, dass in den letzten Tagen wirklich alles versucht worden sei, was möglich war. Abschließend mahnte er eindringlich an, dass das tragische Schicksal dieses Wals ein bedrückender Spiegel dafür sei, was die Menschheit der Tierwelt seit Jahrzehnten antue.

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