In der Nacht zum Montag (23.03.2026) kam es in Barsinghausen bei Hannover zu einem brutalen Femizid: Ein 49-jähriger Mann soll seine 38-jährige Partnerin getötet und die gemeinsame 13-jährige Tochter lebensgefährlich verletzt haben. Der 15-jährige Sohn alarmierte gegen 2:10 Uhr die Polizei und den Rettungsdienst und berichtete vom Angriff des Vaters - er gab an, dass sein Vater die Mutter und die Schwester schwer verletzt habe. Nach ersten Informationen gelang es dem Sohn schließlich, seinen Vater dazu zu bewegen, das Wohnhaus zu verlassen.
Die Einsatzkräfte fanden die Mutter mit schwersten Verletzungen vor Ort, leisteten Erste Hilfe, doch sie erlag ihren Verletzungen noch am Tatort. Die Tochter liegt mit lebensgefährlichen Verletzungen im Krankenhaus, weitere Kinder im Haus blieben unversehrt - zumindest körperlich - und wurden dem Jugendamt übergeben. Der Vater stellte sich widerstandslos vor dem Haus und wurde nach medizinischer Untersuchung festgenommen; Kripo und Kriminaldauerdienst sichern Spuren, um Tatablauf und Hintergründe zu rekonstruieren.
Polizeisprecher Michael Bertram erklärte, dass die Hintergründe und der genaue Ablauf bislang unklar seien. Man stehe in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft, um über einen Haftbefehl zu entscheiden.
Nachbarn zeigen sich schockiert. „Hier war immer Harmonie, Schaukel im Garten, nie Streit bemerkt“, berichtet Anwohner Helmut. Alexey, ein Bauarbeiter einer angrenzenden Baustelle erzählt: „Seit letztem August haben wir die Polizei bestimmt vier- oder fünfmal hier gesehen. Manchmal war auch das Jugendamt da. Man kann sich das kaum vorstellen. Ich habe selbst Kinder - das ist einfach nur traurig.“
Unsere Informationsquellen: