Im Bürgerwindpark Berching im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz ist am Mittwochvormittag (18.03.2026) gegen 9 Uhr ein Rotorblatt eines Windrades zu Boden gestürzt. Verletzt wurde nach Angaben der Betreiberfirma Windpower aus Regensburg niemand.
Das tonnenschwere Bauteil löste sich aus bislang ungeklärter Ursache von der Windkraftanlage und fiel zu Boden. Anwohner berichteten von einem lauten Knall und verständigten umgehend den Betreiber.
Der betroffene Windpark liegt zwischen den Ortschaften Wallnsdorf und Raitenbuch. Der Bereich rund um die beschädigte Anlage wurde vorsorglich weiträumig abgesperrt. Derzeit untersuchen externe Serviceteams gemeinsam mit dem Betreiber die genaue Ursache des Vorfalls sowie die Höhe des entstandenen Sachschadens.
Bei der betroffenen Anlage handelt es sich um ein rund 142 Meter hohes Windrad. Ein einzelnes Rotorblatt misst etwa 55 Meter und wiegt je nach Bauart zwischen 15 und 25 Tonnen. Die Anlage vom Typ Senvion stammt aus dem Baujahr 2012 und ist damit rund 14 Jahre alt.
Nach Angaben des Betreibers wurde die Windkraftanlage regelmäßig gewartet. Die letzte Überprüfung fand im November 2025 statt, die turnusmäßige Hauptwartung wurde planmäßig im Oktober 2023 durchgeführt.
Die genaue Ursache für das Abreißen des Rotorblatts ist derzeit Gegenstand von Ermittlungen. Experten sollen nun prüfen, ob ein technischer Defekt, Materialermüdung oder äußere Einflüsse wie Wetterbedingungen zu dem Zwischenfall geführt haben.
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