Am Donnerstag (12.03.2026) findet in ganz Bayern der landesweite Warntag statt. Ziel der Aktion ist es, die Warnsysteme für Katastrophen- und Gefahrenlagen zu testen und die Bevölkerung mit den verschiedenen Warnmitteln vertraut zu machen. Die Warnung erreicht die Menschen über mehrere Kanäle gleichzeitig, etwa über Sirenen, Warn-Apps wie NINA oder Katwarn sowie über Cell Broadcast, also eine Warnmeldung direkt auf dem Smartphone, auch ohne installierte App.
Eine Neuerung beim Warntag 2026 ist die erstmalige Erprobung einer Entwarnung über Cell Broadcast. Während Warnmeldungen bereits seit 2023 über diesen Kanal verschickt werden, wird nun auch getestet, ob die Bevölkerung auf diesem Weg zuverlässig über das Ende einer Gefahrenlage informiert werden kann. Die Entwarnung soll etwa 30 Minuten nach dem Alarm erfolgen.
Auch die Stadt Bamberg beteiligt sich am Warntag. Dort werden erstmals mobile Sirenen getestet, die auf Einsatzfahrzeugen montiert sind. Diese fahren während des Probealarms durch bestimmte Bereiche des Stadtgebiets, etwa rund um die Europabrücke, Friedensbrücke und die ERBA-Insel sowie durch den Stadtteil Wildensorg. Zusätzlich geben die Fahrzeuge Lautsprecherdurchsagen ab, um die Bevölkerung über den Probealarm zu informieren.
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