18.02.2026 - Brunsbüttel - News Nr.: 40850
Großfeuer: Feuerwehr muss sich wegen Explosionen kurz zurückziehen – Löschwasser friert sofort auf der Straße
Starke Rauchentwicklung löst Warnung an Anwohner aus – Flammen schlagen aus dem Dach – rund 100 Einsatzkräfte im Großeinsatz – Löscharbeiten bei Minusgraden: Wasser gefriert auf der Straße – angrenzendes Wohnhaus geschützt – Brandursache unklar

© NEWS5 / Sebastian Peters

In der Nacht von Mittwoch (1 8.02.2025) auf Donnerstag (19.02.2025) ist es in einer Halle einer Autowerkstatt am Borsweg in Brunsbüttel (Kreis Dithmarschen) zu einem Großfeuer gekommen. Aus bislang unklaren Gründen geriet die Halle in Brand. Als die Feuerwehr eintraf, stand das Gebäude bereits lichterloh in Vollbrand, Flammen schlugen aus dem Dach in den Nachthimmel.

Wegen der starken Rauchentwicklung wurden Anwohner gewarnt und informiert. Sie sollten Fenster und Türen geschlossen halten. 

Einsatzkräfte versuchten sofort, eine Ausbreitung der Flammen zu verhindern. Kurzzeitig musste sich die Feuerwehr jedoch zurückziehen, weil es im Dachbereich immer wieder zu kleineren Explosionen kam. Was dort explodierte und warum, war in der Nacht nach Angaben von Feuerwehr und Polizei noch unklar.

Die Halle konnte nicht gerettet werden und brannte vollständig aus. In dem Gebäude standen auch mehrere Autos, die ebenfalls ausbrannten. Ein angrenzendes Wohnhaus blieb nach ersten Informationen unbeschädigt, es konnte geschützt werden.

Rund 100 Kräfte waren vor Ort im Einsatz. Neben der Hitze zu Beginn machten den Helfern auch Minusgrade zu schaffen: Löschwasser gefror sofort auf der Straße, immer wieder musste abgestreut werden, um Stürze zu verhindern. Zudem fror die Einsatzkleidung durch Wassernebel an, weshalb sich die Trupps regelmäßig abwechselten und aufwärmen mussten. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.


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