In Teilen des Landkreises Würzburg hat der Main infolge von Regenfällen und Schneeschmelze seine Ufer überschritten. Besonders in Eibelstadt und Randersacker sind bereits mehrere Fuß- und Radwege überflutet. In Eibelstadt musste zudem eine Unterführung gesperrt werden, weil dort das Wasser von unten hochdrückt.
Nach Angaben des Hochwassernachrichtendienstes Bayern vom Sonntagmorgen (15.02.2026) bleibt die Hochwasserlage in Nordbayern überwiegend in den Meldestufen 1 und 2. Die Lage gilt vom 13. bis 16. Februar, 10 Uhr. Der Pegel Würzburg am Main zeigt derzeit einen langgezogenen Hochwasserscheitel knapp oberhalb der Meldestufe 1. Auch an anderen Flüssen Nordbayerns, etwa an der Regnitz, der Aisch und der Altmühl, steigen die Pegel örtlich noch leicht an, haben aber meist schon ihren Scheitelpunkt erreicht.
Laut Hochwasserdienst wird sich die Lage zunächst weiter entspannen, da am Sonntag kaum Niederschlag erwartet wird. Allerdings soll zu Wochenbeginn von Westen eine neue Regenfront aufziehen - zunächst mit Schnee, später mit Regen. Dadurch könnten die Wasserstände vielerorts erneut ansteigen.
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