07.02.2026 - Hamburg - News Nr.: 40696
Tempo 30 wegen Schlaglöchern: Blitzerfalle droht zum Wochenstart
Amsinckstraße in Hamburg-Mitte bleibt wichtige Pendlerstrecke – Tempolimit wegen Straßenschäden reduziert – fest installierter Blitzer offenbar umgestellt – Montag (09.02.2026) im Berufsverkehr drohen vielen Autofahrern teure Tickets

© NEWS5 / Sebastian Peters

Auf der Amsinckstraße in Hamburg-Hammerbrook (Bezirk Mitte) droht Pendlern zum Wochenstart am Montag (09.02.2026) eine Blitzerfalle: Der fest installierte Blitzer ist nach der Tempo-Reduzierung bereits auf 30 Kilometer pro Stunde umgestellt worden und soll seitdem auffällig häufig auslösen. Grund für die kurzfristige Änderung sind massive Straßenschäden und zahlreiche Schlaglöcher – die Stadt hat die zulässige Höchstgeschwindigkeit vorübergehend von 50 auf 30 Kilometer pro Stunde reduziert. Entsprechende Schilder weisen auf Tempo 30 sowie den Hinweis „Straßenschäden“ hin.

Viele Autofahrer reagieren verunsichert, wie Straßenumfragen vor Ort zeigen. Eine Fahrerin sagt, sie habe die neue Regelung im Blick: „Bis hier 60, gleich 30 – ich hab aufs Schild geguckt, auch mein Auto zeigt es mir an.“ Andere sind vor allem wegen des Blitzers unsicher: „Eigentlich würde ich 50 sagen – aber wegen der Schlaglöcher wohl 30. Ich hab das Schild gesehen. Ist der Blitzer schon umgestellt?“, meint ein Fahrer. Ein weiterer Autofahrer ist überzeugt: „Ziemlich sicher 30 – wegen dem schlechten Zustand.“ Wieder ein anderer bleibt skeptisch, ob der Blitzer tatsächlich schon angepasst ist: „Vielleicht 30, weil so viele Straßenschäden sind. Ob der Blitzer runtergesetzt wurde, weiß ich nicht – das sehe ich gleich. Das ist eine der schlimmsten Straßen in ganz Hamburg.“

Gerade im Berufsverkehr kann das schnell teuer werden: Offenbar halten viele Fahrerinnen und Fahrer noch das bisherige Tempo ein oder übersehen die geänderte Beschilderung. Schon ohne die Tempo-30-Phase gehört die Amsinckstraße zu den Strecken in Hamburg, auf denen regelmäßig viele Tempoverstöße registriert werden – durch die kurzfristige Absenkung dürfte sich das für etliche Pendler nun noch schneller zur Kostenfalle entwickeln.

Unsere Informationsquellen:

  • Reporter vor Ort

© 2002 - 2026 by 5NETWORK / PICTURE5 / Medienhaus Nürnberg / 10nach8 / NEWS5. All rights reserved. / 2.0.0