In den meisten Teilen Frankens wird der Präsenzunterricht wieder regulär durchgeführt. Ausgenommen davon sind lediglich die Stadt Erlangen und der Landkreis Kulmbach – dort müssen die Schülerinnen und Schüler am Mittwoch (28.01.2026), nicht zur Schule kommen, wie das Kultusministerium mitteilte. Während in Erlangen der Unterricht bereits seit Anfang der Woche ausfällt, lief er in Kulmbach bisher trotz des Schneechaos in der Region normal. Am Mittwochmorgen warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor stark ausgeprägter Glätte in ganz Franken. „Wegen der erheblichen Schäden durch die hohe Schneelast auf den Bäumen sowie der fehlenden Sicherheit der Zugänge und Fluchtwege auf den Schulgeländen kann am 28.01.2026 kein Präsenzunterricht stattfinden“, heißt es als Begründung. Besonders stark betroffen war in den vergangenen Tagen der Raum Erlangen, wo die extremen Schneefälle weiterhin eine hohe Gefahr von Schneebruch mit sich bringen.
Nach Abschluss der Winterdienstarbeiten hat Stadtgrün bislang die Prüfung und Sicherung aller Bäume entlang der Verkehrsachsen vorgenommen. Durch die Schneelast wurden zahlreiche Bäume erheblich beschädigt: Es kam zu umgestürzten Bäumen, herabhängenden Ästen sowie Baumkronen, die in benachbarten Bäumen hängen geblieben sind. Auch nach dem weitgehenden Abtauen des Schnees sind viele Bäume weiterhin stark geschädigt und müssen gesichert werden.
Da die Priorität bisher auf der Sicherung der Bäume entlang der Verkehrsachsen lag, können die Schulhöfe, die Zugänge zu den Schulen sowie die Fluchtwege erst jetzt geprüft und gesichert werden. Der Schulbetrieb in Erlangen soll ab Donnerstag, 29. Januar, wieder regulär aufgenommen werden.
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