01.01.2026 - Ansbach - News Nr.: 40047
Feuerinferno in der Neujahrsnacht - Zwei Mehrfamilienhäuser steht lichterloh in Flammen
Flammen schlagen aus dem Gebäude - Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort - Sachschaden in Millionenhöhe - eine Person leicht verletzt - 200 Einsatzkräfte im Einsatz

© NEWS5 / Thomas Haag

In der Neujahrsnacht (01.01.2025) kam es gegen 00:20 Uhr in Ansbach zu einem verheerenden Brand. Gegen 00:20 Uhr gingen bei der Leitstelle mehrere Meldungen ein, wonach ein Mehrfamilienhaus in der Herbertstraße in Vollbrand stehen soll. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, bestätigte sich die Lage: Teile der Gebäude standen bereits in Flammen.

Bei dem Brand sind insgesamt zwei hintereinander stehende, mit Holz verkleidete Mehrfamilienhäuser betroffen, in denen rund 40 Personen gemeldet sind. Besonders stark betroffen ist das vordere Gebäude. Die Fassade stand größtenteils in Vollbrand, das Feuer hatte sich auch hinter der Holzverkleidung ausgebreitet. Beim Öffnen einzelner Wohnungen wurden immer wieder neue Brandherde entdeckt, was die Löscharbeiten erheblich erschwerte.

Die Feuerwehr wurde zunächst mit dem Stichwort „Zimmerbrand mit Personengefahr“ alarmiert, noch während der Anfahrt erhöhte die Leitstelle das Alarmstichwort auf „B5“. Insgesamt sind rund 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Rettungsdienst im Einsatz. Unterstützt wurden die Kräfte durch Feuerwehren aus dem Umland sowie durch Einsatzkräfte der Feuerwehr der US-Armee.

Eine Person wurde von der Feuerwehr aus dem dritten Obergeschoss gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Zudem gibt es nach aktuellem Stand eine leicht verletzte Person, die eine Rauchgasintoxikation erlitt. Weitere Verletzte sind bislang nicht bekannt.

Die Brandursache ist derzeit noch völlig unklar. Zwar müsse man in der Silvesternacht grundsätzlich auch Feuerwerk als mögliche Ursache im Blick behalten, hierzu könne jedoch aktuell keinerlei Aussage getroffen werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Löscharbeiten werden voraussichtlich noch mehrere Stunden andauern. Die Einsatzkräfte müssen großflächig Fassadenteile öffnen, um versteckte Glutnester abzulöschen. Der entstandene Sachschaden dürfte nach ersten Einschätzungen im Millionenbereich liegen.

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