Alle Jahre wieder startet der Böller- und Raketenverkauf drei Tage vor Silvester. Und alle Jahre wieder stellen sich die Hartgesottenen und größten Feuerwerksfanatiker teils Stunden vor Ladenöffnung um 6 Uhr bei Röder Feuerwerk in Schlüsselfeld (Landkreis Bamberg) an. Dieses Jahr wurden die Fans vor eine besondere Herausforderungen gestellt, denn die Temperaturen sanken auf klirrend kalte -9 Grad. Trotzdem standen schon vor Verkaufsstart mehrere hundert Leute vor der Tür. Warum das Alles für ein bisschen Schießen an Silvester: Ganz einfach: "Es macht Spaß." Auch Tradition spielt bei den Käufern eine große Rolle.
Von Feuerwerksverboten halten sie hier naturgemäß wenig. "Ich finde es ist übertrieben, wie die Hetze dagegen gemacht wird", erklärt ein junger Mann, der für mehrere hundert Euro einkaufen will. "Ich bin absoluter Pyrofan." Seine Frau ergänzt: "Es ist seit Jahren Tradition und die wird uns irgendwie madig gesprochen, wie uns alles irgendwie irgendwann verboten wird." Für die Tiere sei es zwar nicht gut, aber einmal im Jahr vertretbar. Außerdem sei deutsches Feuerwerk sicher. Problem ist laut einigen Kunden nur das illegale aus dem Ausland.
Für Geschäftsführer Heiko Röder war es ein guter Start in den Verkauf. Gestartet sei es mit "großen Schlange vor den Eingangstüren. Und ein bisschen kalt. Aber ansonsten super. Bin zufrieden."
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