Die Lage des Buckelwals in der Kirchsee vor der Insel Poel ist weiterhin sehr ernst. Der Wasserstand ist sehr niedrig, die Bucht zudem stark verwinkelt und verschlammt, das Tier ist inzwischen massiv geschwächt. Die Experten haben offenbar keine Hoffnung mehr für den Wal und machten in einer Pressekonferenz am Mittag deutlich, dass man davon ausgehe, dass der Wal in der Bucht der Insel Poel, wo das Tier seit Dienstag liegt, versterben wird. Am Mittwochabend (01.04.2026) lebte der Wal noch. Man konnte vor Ort noch deutlich herzzerreißende Geräusche wahrnehmen. Helfer von Greenpeace waren am Abend auch nochmals mit einem Boot an dem Meerestier.
Die Behörden haben rund um den Wal vor Poel eine 500-Meter-Sperrzone eingerichtet, um dem Wal Ruhe zu ermöglichen. Diese darf weder betreten noch mit Booten befahren werden. Auch das Fliegen von Drohnen über dem Tier ist untersagt, erklärte Minister Backhaus (SPD) heute. Die Polizei sperrte den Bereich um den Wal weiträumig ab und kontrolliert diesen, da bereits am Mittag zahlreiche Menschen vor Ort waren, um das Tier zu sehen und auch Boote zu nah an den Wal kamen. Die Wasserschutzpolizei bewacht den Wal dauerhaft.
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