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Silvester steht vor der Tür. Für viele Deutsche bedeutet das: Es wird geböllert. Dabei gilt oft je lauter, desto besser. Besonders lautes Feuerwerk findet man traditionell auf den sogenannten Vietnamesenmärkten in Tschechien, kurz hinter der Grenze. Auch wenn Tschechien das Gesetz geändert hat und besonders gefährliche Böller seit Kurzem verbietet, werden diese noch immer unter der Hand angeboten und verkauft. Viele Deutsche fahren daher über die Grenze und decken sich damit ein. Aber auch aus den Niederlanden kommen Menschen für das illegale Feuerwerk.
Die Bundespolizei kontrolliert ganzjährig an der Grenze. Kurz vor Silvester liegt der Fokus aber ganz klar auf den verbotenen Böllern. Und die Beamten erwischen immer jemanden. Häufig versuchen die Kontrollierten das illegale Feuerwerk im Auto zu verstecken. Oder sie geben an, dass sie nicht gewusst hätten, dass es verboten ist. Aber: "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht", sagt Tommy von der Bundespolizei. Auch bei dieser Kontrolle finden er und sein Kollege Fabian wieder illegale Böller. Aber auch Cannabis und als Taschenlampen und Lippenstift getarnte Elektroschocker, die unter das Waffengesetz fallen, stellen sie sicher. Außerdem erwischen sie mehrere Personen bei der illegalen Einreise nach Deutschland.
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