Ein verheerender Brand hat in der Nacht zum Sonntag (21.12.2025) in einer Kleingartenanlage am Greifenbachstauweiher bei Ehrenfriedersdorf im Erzgebirge schwere Schäden angerichtet. Mehr als 20 Gartenlauben und Wohnwagen wurden ein Raub der Flammen, insgesamt waren über 90 Einsatzkräfte im stundenlangen Löscheinsatz. Schon auf der Anfahrt war für die Feuerwehr klar, dass sie vor einem schwierigen Einsatz stand - der Feuerschein war weithin sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Kräfte standen mehrere Gartenlauben bereits in Vollbrand.
Die Löscharbeiten gestalteten sich äußerst gefährlich: Immer wieder explodierten Gasflaschen, die in den Gartenlauben gelagert waren. Mehrere Trupps gingen unter schwerem Atemschutz vor, zur besseren Koordination wurden mehrere Einsatzabschnitte gebildet. Für die Wasserversorgung nutzten die Einsatzkräfte den nahegelegenen Greifenbachstauweiher. Nach etwa zwei Stunden war das Feuer unter Kontrolle, letzte Glutnester wurden mithilfe von Wärmebildkameras aufgespürt und gelöscht.
Wie die Feuerwehr mitteilte, wurde bei dem Großbrand trotz der massiven Zerstörung niemand verletzt. Unterstützt wurden die Löscharbeiten vom Technischen Hilfswerk, das mit einer Drohne Luftbilder des Brandgebietes anfertigte. Der Einsatz dauerte bis in die frühen Morgenstunden. Die Polizei sperrte das Gelände weiträumig ab und nahm noch in der Nacht die Ermittlungen zur Brandursache auf. Nach ersten Informationen wird auch Brandstiftung nicht ausgeschlossen.
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