09.12.2025 - Ansbach - News Nr.: 39792
Warnstreik nach Auftaktverhandlungen: Beschäftigte der Länder demonstrieren für höhere Einkommen und bessere Arbeitsbedingungen
Sieben Prozent mehr, aber mindestens 300 Euro - Knapp 300 Beschäftigte versammeln sich - Warnstreik soll Druck auf Arbeitgeber erhöhen

© NEWS5 / Markus Zahn

Am Dienstag (09.12.2025) haben Beschäftigte im öffentlichen Dienst in Ansbach ganztägig die Arbeit niedergelegt. Die Deutsche Polizeigewerkschaft Bayern (DPolG) sowie weitere Gewerkschaften riefen zu dem Warnstreik auf, nachdem die Auftaktverhandlung der Einkommensrunde 25/26 mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder am 3. Dezember ohne Annäherung geblieben war.
Der Demonstrationszug startete um 12:00 Uhr am Parkplatz Hofwiese, wo sich die knapp 300 Teilnehmenden bereits ab 11:30 Uhr versammelt hatten. Später fand die Abschlusskundgebung auf dem Schlossplatz in Ansbach statt.

Die Kernforderungen der Beschäftigten umfassen unter anderem: Erhöhung der Tabellenentgelte um 7 Prozent, mindestens 300 Euro für zwölf Monate, 200 Euro mehr für Auszubildende, dual Studierende und Praktikanten und eine Erhöhung der Zulagen um 20 Prozentpunkte. Auch die Übernahme von Auszubildenden nach erfolgreichem Abschluss sowie ein Deutschlandticket oder ein Tankkostenzuschuss von 50 Euro gehören zu den Forderungen.

Mit dem Warnstreik wollen die Beschäftigten den Druck auf die Arbeitgeberseite erhöhen, bevor die Tarifverhandlungen in die nächste Runde gehen.


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