In Himmelpforten (Landkreis: Stade) weht in der Adventszeit ein Hauch von Weihnachtszauber durch die Straßen. Seit mehr als 50 Jahren kommen hier unzählige Briefe von Kindern aus ganz Deutschland voller Wünsche und weihnachtlicher Grüße an. Viele glauben fest daran, dass der Weihnachtsmann genau hier wohnt und jedes Kuvert persönlich öffnet. Doch der Weihnachtsmann ist nicht allein. Unterstützt wird er vom Christkind und dessen Engeln. Hinter den Türen der Weihnachtspostfiliale herrscht in diesen Wochen reges Treiben. Kurz vor Weihnachten kommen Stapel von Wunschzetteln an und die eifrigen Helfer sorgen dafür, dass kein Brief unbeantwortet bleibt.
Wer selbst eine Antwort vom Weihnachtsmann oder Christkind erhalten möchte, kann seine Weihnachtspost ganz einfach nach Himmelpforten schicken. Und wer die Magie hautnah erleben will, hat sogar die Möglichkeit, den Weihnachtsmann oder das Christkind vor Ort zu treffen.
Täglich werden bis zu 1.400 Briefe bearbeitet. In einer Saison kommen etwa 30.000 Briefe zusammen. Welche Briefe das Weihnachtspostamt erreichen, erzählt Wolfgang Dipper: "Vorwiegend sind es die Wunschzettel der Kinder. Es ist aber auch manchmal dabei, da ist der Opa verstorben oder die Oma ist krank oder ein Geschwister ist krank und das wollen sie halt dem Weihnachtsmann mal mitteilen und der wird ihnen dann einige Genesungswünsche dazuschreiben."
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