In der Nacht von Freitag auf Samstag (08.11.2025) ist in Hamburg-Heimfeld ein Mann nach einer mutmaßlichen Auseinandersetzung in einer Wohnung ums Leben gekommen. Gegen kurz nach Mitternacht rückten Polizei und Rettungskräfte in die Nobléestraße aus. Nach ersten Informationen der Polizei soll es in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss mutmaßlich zu Streitigkeiten zwischen einem Mann und einer Frau gekommen sein. Als die Einsatzkräfte eintrafen, fanden sie den Mann leblos vor. Er wurde zunächst reanimiert, verstarb jedoch trotz aller Bemühungen noch vor Ort.
Laut den Ermittlungen handelt es sich bei dem Opfer um einen 36-jährigen Mann, der durch eine 20-jährige Ukrainerin mit einem Messer tödlich verletzt wurde. Nach dem Angriff klingelte die Frau bei einem Nachbarn und bat um Hilfe. Der Nachbar entdeckte den lebensgefährlich verletzten Mann in der Wohnung und alarmierte den Notruf. Die Polizei sperrte den Bereich um das Mehrfamilienhaus großflächig ab, die 20-jährige Frau wurde vorläufig festgenommen. Bei ihrem Erscheinen war sie offensichtlich alkoholisiert, weshalb ihr eine Blutprobe entnommen wurde. Für die Tatortarbeit kamen die Spurensicherung des Landeskriminalamts sowie ein 3D-Scanner zum Einsatz. Zahlreiche Ermittler in weißen Schutzanzügen sicherten Spuren und dokumentierten Beweise in der Wohnung des zweiten Obergeschosses.
Wie die Polizei am Samstagmorgen bekanntgab, wird die Tatverdächtige nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem Untersuchungsgefängnis zugeführt.
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