08.10.2025 - Hagen - News Nr.: 38952
Polizei hat einen Tatverdächtigen: SPD-Bürgermeisterin in Herdecke wohl von Adoptivtochter niedergestochen
Bürgermeisterin identifiziert Adoptivtochter als Angreiferin - Iris Stalzer nach 13 Messerstichen außer Lebensgefahr - Beide Adoptivkinder vorläufig festgenommen

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Am Mittwoch (08.10.2025), gegen 15.00 Uhr veranstalteten das Polizeipräsidium und die Staatsanwaltschaft Hagen eine Pressekonferenz, um nähere Informationen zum Messerangriff auf die SPD-Bürgermeisterin Iris Stalzer in Herdecke zu schildern. Im Vorfeld kursierten Vermutungen in den Medien, dass ein familiärer Zusammenhang bestünde. Inzwischen gab die Polizei kund, dass die 57-Jährige mittlerweile außer Lebensgefahr sei.

In der Pressekonferenz schilderte Leiter der Mordkommission Jens Rautenberg die Tat. Die Mordkommission konnte die Tat außerhalb des Hauses ausschließen, da vor dem Haus keinerlei Spuren gesichert werden konnten. Die Tat fand gesichert in einem Kellerraum statt. Nach dem Angriff begab sich die Geschädigte in den Eingangsbereich des Wohnhauses im Erdgeschoss, wo sie von Rettungskräften versorgt werden konnte. In einem anderen Zimmer des Hauses wurden zwei Tatmesser aufgefunden, sowie Kleidung die zur Tatzeit getragen wurde. Die Kleidung ist nicht eindeutig den Kindern zuzuschließen. Beide Kinder wurden von der Polizei vorläufig festgenommen. Beamten der Polizei besuchten die inzwischen wieder ansprechbare Bürgermeisterin, die vorerst keine Angaben zu dem mutmaßlichen Täter machen wollte. Im späteren Verlauf folgte eine intensive Befragung, in der Frau Stalzer ihre 17-jährige Adoptivtochter als die Angreiferin identifizierte. 

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