25.09.2020 - Regnitzlosau - News Nr.: 18905
Bus brennt aus: Fast 40 Leute können sich vor den Flammen retten
Brand weckt bei Feuerwehr und Polizei Erinnerungen an das verheerende Busunglück mit 18 Toten auf der A9 - "Wir haben sofort alle Einsatzkräfte hierhin geschickt. In den Hintergedanken hatten wir den Busunfall von 2017", sagt die Polizei - Busfahrer schritt beherzt ein und brachte alle Insassen in Sicherheit

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Die Rettungskräfte im Landkreis Hof erreichte am Freitagnachmittag (25.09.2020) die Meldung über einen brennenden Bus auf der A93 zwischen den Anschlussstellen Regnitzlosau und Hof-Süd. Schon 2017 war es rund dreißig Kilometer entfernt auf der A9 zu einem verheerenden Busbrand gekommen, damals verloren 18 Menschen ihr Leben. "Wir haben sofort alle Einsatzkräfte hierhin geschickt. In den Hintergedanken hatten wir den Busunfall von 2017", sagt Ralph Müller von der Verkehrspolizei Hof. 

Doch glücklicherweise sollte der Busbrand am Freitagnachmittag weitaus glimpflicher als 2017 enden. Auch wegen des beherzten Eingreifens des Busfahrers konnten sich alle Fahrgäste rechtzeitig ins Freie retten und blieben unverletzt. Sie wurden darauf mit einem Ersatzbus abtransportiert. Die Feuerwehr konnte das Feuer darauf recht zügig ablöschen. 

Alle Beteiligten kamen also mit dem Schrecken davon. Auch die Feuerwehr ist dankbar, dass sich das Unglück von 2017 nicht noch einmal wiederholte. "Ich glaube, es hat sicherlich geholfen, dass der Busfahrer die Fahrgäste dazu gedrängt hat, den Bus sofort zu verlassen", sagt Thomas Schaller von der Feuerwehr Rehau. Warum das Feuer in dem Bus ausbrach, ist noch unklar. 


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