13.02.2020 - Reichertshofen - News Nr.: 17197
Frontalzusammenstoß fordert zwei Schwerverletzte
Insgesamt vier Personen verletzt, davon zwei leicht - Eine Schwerverletzte schwebt in Lebensgefahr - Drei Fahrzeuge beteiligt - Zwei Rettungshubschrauber vor Ort - Feuerwehr muss eine eingeklemmte und eine eingeschlossene Person befreien - Unfallursache noch unbekannt

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Es ist kurz nach 16:15 Uhr am späten Donnerstagnachmittag als bei der Feuerwehr und dem Rettungsdienst Alarm eingeht. Auf der B300 bei Langenbruck (Lkr. Pfaffenhofen an der Ilm) soll es einen schweren Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen und drei beteiligten Personen gegeben haben. 

Als die ersten Retter eintreffen, sehen sie gleich, dass hier viel Arbeit auf sie wartet. Zwei Fahrzeuge, ein Opel und ein VW Polo, sind im Begegnungsverkehr kollidiert und die beiden Fronten sind komplett zerstört. In den Wagen befindet sich jeweils eine schwerverletzte Fahrerin, die sich nicht selbst befreien kann. Sofort beginnen die Kameraden aus Langenbruck und Reichertshofen an beiden Wagen mit der technischen Rettung. Hierbei stellt sich heraus, zum Glück ist eine der Damen nur eingeschlossen und nicht eingeklemmt.

Während die Feuerwehr noch mit schwerem Gerät an beiden Fahrzeugen beschäftigt ist, landen auf einer angrenzenden Wiese zwei Rettungshubschrauber. Die Mitarbeiter der Luftrettung und des Rettungsdienstes kümmern sich zusammen um die insgesamt vier Verletzten. Glücklicherweise erlitten die beiden Insassen des dritten Autos, ebenfalls ein VW, nur leichte Verletzungen. Allerdings sind die beiden Fahrerinnen aus den Fahrzeugwracks schwer verletzt, bei einer ist mit Lebensgefahr zu rechnen.

Nach Abschluss der technischen Rettungsarbeiten von den Feuerwehren fliegt der Rettungshubschrauber die Patientin in Lebensgefahr nach München in ein Klinikum. Die andere Schwerverletzte kommt mit dem Rettungswagen und unter Begleitung des Notarztes der Luftrettung nach Ingolstadt ins Krankenhaus. Anschließend leisten die Floriansjünger noch Amtshilfe für die Polizei. Sie unterstützen bei der Unfallaufnahme, Leuchten die Einsatzstelle aus und sicher die Unglücksstelle ab. Warum die Autos kollidierten ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen.


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