05.09.2019 - Burglengenfeld - News Nr.: 16351
Wohnhaus nach Brand aktuell nicht bewohnbar: Statiker muss Dach prüfen
Feuer brach zuerst in Holzschuppen aus - Angrenzendes Wohnhaus wurde beschädigt - "Ein riesen Lob an alle Einsatzkräfte", so der Bürgermeister der Stadt Burglengenfeld - Bewohner mussten aus dem Gebäude - 130 Einsatzkräfte vor Ort

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Am Donnerstag (05.09.2019) brach ein Feuer in einem Holzschuppen in der Rathausstraße in Burglengenfeld (Lkr. Schwandorf) aus. Die Flammen breiteten sich schnell aus. Durch die enge Bebauung im Ort und die enorme Hitzeentwicklung fing das Dach eines angrenzenden Mehrfamilienhaus in der Lichtgasse an zu brennen. Die Feuerwehren alarmierten während der Löscharbeiten weitere Kräfte nach, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Die Einsatzkräfte konnten größere Schäden am Wohnhaus verhindern. Jedoch brannten die Flammen ein Loch in die Dachhaut. 

Mehrere Häuser mussten während des Einsatzes evakuiert werden. Nach ersten Informationen ist das Wohnhaus aktuell nicht bewohnbar. Zuerst muss ein Statiker das Dach überprüfen, damit die Bewohner wieder zurück in ihre Wohnungen dürfen. Während der Arbeiten stiegen dichte Rauchwolken in den Himmel. Mindesten zwei Personen wurden verletzt und mussten mit einer Rauchvergiftung in Krankenhäusern behandelt werden. Nach ersten Schätzungen wird von einem Sachschaden in Höhe von 100.000 Euro ausgegangen. Es waren etwa 130 Einsatzkräfte vor Ort.


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