02.08.2019 - Vilsbiburg - News Nr.: 16094
Lastwagen stürzt um und begräbt Auto unter sich
Fahrer stundenlang im Auto eingeschlossen - Erster Kran kann Lastwagen zunächst nicht anheben - Erst mit einem zweiten Kran kann das Auto unter dem Lastwagen hervorgezogen werden - Autofahrer kann nur noch tot geborgen werden - "Das ist ein Einsatz, den ich so noch nicht erlebt habe. Die Zeit verging und verging, wir waren einfach ohnmächtig. 40 Tonnen kann kein Mensch alleine bewegen", sagt ein Polizist

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Zu einem spektakulären Unfall kam es am Freitagvormittag (02.08.2019) auf der B388 bei Bodenkirchen (Lkr. Landshut). Alles begann damit, dass ein Autofahrer aus ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr kam und in einen Lastwagen prallte. Dieser verlor darauf laut Polizei die Kontrolle über sein Gespann und schob das Auto noch rund 40 Meter vor sich her, darauf kippte der Lastwagen um und begrub das Auto regelrecht unter sich. 

Ein Wettlauf gegen die Zeit folgte. Da das Auto unter dem Lastwagen lag, hatten die Einsatzkräfte zunächst keine Chance den Autofahrer zu befreien. Deshalb bestellten sie einen Kran zur Einsatzstelle - doch auch dieser konnte nichts ausrichten. Der vollbeladene Lastwagen war einfach zu schwer, um diesen anzuheben. "Das ist ein Einsatz, den ich so noch nicht erlebt habe. Die Zeit verging und verging, wir waren einfach ohnmächtig. 40 Tonnen kann kein Mensch alleine bewegen", sagt Andreas Gassner von der Polizeiinspektion Vilsbiburg. 

Erst ein zweiter, größerer Kran konnte den Sattelzug schließlich kurz anheben, sodass die Feuerwehr das Auto mit einer Seilwinde unter dem Lastwagen hervorziehen konnte. Für den Autofahrer konnte allerdings aber auch der Notarzt nichts mehr tun, er konnte nur noch tot aus seinem Auto geborgen werden.


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