12.01.2019 - Nürnberg - News Nr.: 14723
Hilfe aus Franken gegen den Schnee
Konvoi versammelt sich an Rastanlage - "Es ist absolut kein normaler Einsatz" - Überwiegend ehrenamtliche Kräfte - Über 100 Personen mit 30 Fahrzeugen eingesetzt - Helfen bei abräumen von Dächern - Auch die Verpflegung wird selbst übernommen

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Am Sonntagfrüh (13.01.2019) trafen sich über 100 freiwillige Helferinnen und Helfer am Nürnberger Hafen. Das Innenministerium hat ein Hilfeleistungskontingent beauftragt. Die Kräfte sollen in die Katastrophengebiete nach Südbayern fahren, um dort beim Abräumen von Dächern zu helfen, die sonst unter der Last zusammenbrechen würden. Dazu ist nicht nur Manpower gefragt, sondern auch technische Mittel, um die Arbeiter auf den Dächern zu sichern. Die Dauer des Einsatzes ist auf 48 Stunden vorgesehen. Ob es dabei bleibt stellt sich erst im Laufe der nächsten zwei Tage heraus.

Die Abfahrt der größtenteils ehrenamtlichen Helfer erfolgte gegen acht Uhr. Die Helfer, die vor allem aus freiwilligen Feuerwehren um Nürnberg und Erlangen kommen, brechen in drei Zügen zu ihrem Einsatzbereich auf. "Es ist absolut kein normaler Einsatz." Das sagt Volker Skrog, Leiter Berufsfeuerwehr Nürnberg. Zudem spricht er von einer großen logistischen Herausforderung.

Nicht nur Pkws und Rüstwagen werden sich auf den Weg machen, auch Drehleitern und eine Verpflegungskomponente unterstützt die Helfer vor Ort. Insgesamt 30 Fahrzeuge umfasst die Hilfsmaßnahme. Durch die eigenständige Verpflegung werden keine Einsatzkräfte vor Ort belastet.

Update 13.01.2019 13:00 Uhr: Der Konvoi aus 30 Fahrzeugen hat inzwischen den Rastplatz Höhenrain an der A95 erreicht. Die Kräfte werden dann in der Region Bad Tölz eingestzt. Aktuell wird besprochen, wo genau die Kräfte zum Einsatz kommen.




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