07.01.2019 - Nürnberg - News Nr.: 14672
Entwarnung nach Bombendrohung: Großeinsatz am Nürnberger Hauptbahnhof
Bundespolizei bestätigt konkrete Drohung gegen ICE - 350 Fahrgäste müssen Zug verlassen - Teile des Hauptbahnhofs gesperrt - Großaufgebot an Rettungskräften vor Ort - Entwarnung nach Absuche mit Hunden

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Ein Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei lief am Montagnachmittag (07.01.2019) gegen 15:30 Uhr  am Nürnberger Hauptbahnhof. Wie die Bundespolizei auf Nachfrage bestätigte, existierte eine konkrete Drohung gegen ICE 706, der von München auf dem Weg nach Hamburg war. Demnach soll ein anonymer Anrufer von einer Bombe gesprochen haben, die in einem der Waggons liegen sollte.

Der Zug wurde daher zunächst an einem S-Bahn Haltepunkt auf Höhe Dürrenhof angehalten, ehe er in den Hauptbahnhof einfahren durfte. Hier mussten alle 350 Fahrgäste den Zug verlassen, da dieser komplett geräumt wurde. Die Gleise 5-8 waren für rund anderthalb Stunden gesperrt. Die Polizei setzte fünf spezielle Hunde ein, um den Zug abzusuchen. Diese fanden keinen konkrete Hinweise auf Sprengstoff.

Die Sperre konnte zwischenzeitlich aufgehoben werden. Die Auswirkungen auf den Bahnverkehr in Nordbayern sind laut der Bahn jedoch erheblich.


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