15.02.2017 - Kinding - News Nr.: 10754
Gefangenentransporter fährt auf Lastwagen auf
Acht Personen verletzt, davon ein Strafgefangener schwer

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Großen logistischen Aufwand zieht für die Polizei ein Unfall mit einem Gefangenentransporter nach sich. Dieser verunglückte am Mittwochvormittag (15.02.2017) auf der A9 auf Höhe der Anschlussstelle Altmühltal (Lkr. Eichstätt) in Fahrtrichtung Nürnberg. In dem Transporter wurden sechs Strafgefangene transportiert, die ihr Ziel, verschiedene Justizvollzugsanstalten im Süden von Deutschland, allerdings nicht erreichen sollten. Auf Höhe Kinding fuhr der Gefangenentransporter nach bisherigen Erkenntnissen auf einen Lastwagen auf. Wie es genau zu dem Unfall kommen konnte, ist bislang noch unklar. Der Gefangentransport war zu dieser Zeit mit zwei Polizeibeamten und sechs Strafgefangenen besetzt. Sieben Personen zogen sich bei dem Unfallgeschehen leichte Verletzungen zu und wurden durch den Rettungsdienst in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. Ein Strafgefangener allerdings wurde schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Hier fängt auch der große logistische Aufwand der Polizei an, denn jeder Gefangene benötigt außerhalb der Justizvollzugsanstalt eine entsprechende Bewachung, eben auch im Krankenhaus. So mussten genügend Polizeibeamte die Straftäter begleiten. Für die Leichtverletzten, die keine weitere klinische Betreuung benötigen, kann es heute eventuell schon wieder weiter gehen in die entsprechenden Justizvollzugsanstalten. Dafür ist ein Ersatzbus schon auf dem Weg. Bei dem Unfall an sich entstand ein Sachschaden im niedrigen fünfstelligen Bereich. Die Autobahn war teilweise komplett gesperrt.


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