11.07.2026 - Leipzig - News Nr.: 42516
Mutmaßlicher Brandanschlag auf Staatsfahrzeuge: Polizei vermutet politisches Motiv
Drei Dienstfahrzeuge des Sächsischen Immobilien- und Baumanagements in Flammen - Landeskriminalamt ermittelt - Ähnliche Brandstiftung im April durch Linksextremisten

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In der Nacht zu Samstag (11.07.2026) haben im Leipziger Stadtteil Südvorstadt erneut mehrere Fahrzeuge eines sächsischen Staatsbetriebs gebrannt. Die Feuerwehr wurde gegen 1.30 Uhr in die Tieckstraße gerufen, wo drei Dienstfahrzeuge auf dem Gelände des Staatsbetriebs Sächsisches Immobilien- und Baumanagement in Flammen standen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannten ein Elektroauto sowie zwei Hybridfahrzeuge bereits in voller Ausdehnung. Den Feuerwehrleuten gelang es mit schnellem Wassereinsatz, das Feuer zu löschen und ein Übergreifen auf benachbarte Fahrzeuge zu verhindern. Die Polizei hat vor Ort die Ermittlungen aufgenommen und geht aktuell von einer vorsätzlichen Brandstiftung aus. Da es in den Stadtteilen Südvorstadt und Connewitz regelmäßig zu gezielten Bränden von Fahrzeugen des Freistaats Sachsen und der Stadt Leipzig kommt, liegt ein politisches Motiv nahe. Erst im vergangenen April waren vier E-Autos der Leipziger Stadtwerke komplett ausgebrannt, woraufhin sich Linksextremisten zu der Tat bekannten. Aufgrund dieses Musters und der wiederholten Vorfälle gegen staatliche Einrichtungen ermittelt auch in diesem Fall das Landeskriminalamt. Der entstandene Sachschaden an den drei zerstörten Fahrzeugen ist erheblich, Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt. Die Behörden suchen nun nach Zeugen, die in der Nacht im Bereich der Tieckstraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben.

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