21.06.2026 - Hamburg - News Nr.: 42267
Dramatischer Hotelbrand in Hamburg – Feuerwehr rettet Menschen aus Fenstern
Spektakuläre Rettung über Drehleiter und Schiebleitern (On Tape) - Flammen schlagen aus Kellerfenster (On Tape) - 13 Menschen über Leitern gerettet

© NEWS5 / René Schröder

In einem Hotel an der Adenauerallee in Hamburg-St. Georg ist am Sonntag (21.06.2026) kurz nach Mitternacht ein dramatischer Brand ausgebrochen. Nach ersten Informationen entstand das Feuer im Keller des Gebäudes. Helle Flammen schlugen aus einem Kellerfenster und drohten auf das darüberliegende Erdgeschoss überzugreifen. Gleichzeitig breitete sich dichter Rauch im gesamten Hotel aus.

Mehrere Gäste machten sich an den Fenstern bemerkbar und riefen um Hilfe. Da die Fluchtwege durch den Rauch abgeschnitten waren, brachte die Feuerwehr die Menschen mit einer Drehleiter sowie tragbaren Leitern in Sicherheit. Insgesamt wurden 13 Personen aus dem Gebäude gerettet.

„Aufgrund der Verrauchung waren die Personen am Fenster und konnten das Gebäude nicht mehr über die Fluchtwege verlassen“, erklärte Feuerwehrsprecher Patrick Schrenk. Einer der Geretteten sorgte dabei für einen ungewöhnlichen Moment: Er nahm seinen Koffer mit auf die Schiebleiter. Dazu sagte Schrenk: „Bei so einer Rettung im Brandfall ist so etwas natürlich nicht empfehlenswert. Da sollte man Wertsachen einfach zurücklassen und das eigene Leben retten.“

Nach Angaben der Feuerwehr wurden elf Menschen verletzt, eine Person davon schwer. Mehrere Betroffene wurden noch vor Ort ärztlich gesichtet und anschließend in Krankenhäuser gebracht.

Die ersten Einsatzkräfte erhöhten aufgrund der Lage umgehend das Alarmstichwort. Rund 160 Einsatzkräfte, darunter drei Löschzüge sowie ein Großaufgebot des Rettungsdienstes, waren im Einsatz. „So verteilt sich die Arbeit auf viele Schultern“, so Schrenk.

Das Feuer konnte inzwischen gelöscht werden. Derzeit laufen umfangreiche Nachlöscharbeiten sowie Entrauchungsmaßnahmen in dem Hotel. Die Ursache des Brandes ist noch unklar.

Unsere Informationsquellen:

  • Reporter vor Ort
  • Pressestelle Feuerwehr

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