Während im Flachland die Temperaturen langsam steigen, hat der Winter auf Deutschlands höchstem Berg noch einmal ein kräftiges Lebenszeichen von sich gegeben. Auf der Zugspitze gab es in den Morgenstunden des Mittwochs einen spürbaren Wintereinbruch mit rund 15 Zentimetern Neuschnee. Die weiße Pracht sorgt mitten im Juni für tiefwinterliche Bilder und eine dicke Schneedecke auf dem Zugspitzplatt. Dabei hat erst vor wenigen Tagen, am 1. Juni, der offizielle meteorologische Sommeranfang stattgefunden. Meteorologen betonen, dass polare Luftmassen in den oberen Lagen der Alpen auch in den kommenden Tagen für frostige Temperaturen sorgen können. Wer den Gipfel in nächster Zeit besuchen möchte, sollte sich also unbedingt auf winterliche Bedingungen und entsprechende Rutschgefahr einstellen. Der Sommer muss auf fast 3.000 Metern Höhe wohl einfach noch ein kleines bisschen länger auf sich warten lassen.
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