27.05.2026 - Schmidgaden - News Nr.: 41982
Luftbeobachtungsflüge in der Oberpfalz: Höchste Waldbrandstufe erreicht
Spezielle Aufnahmen aus dem Flugzeug - "Hauptverursacher ist meist der Mensch selber", erklärt Forstrevierleiter - Überwachung der Brandgefahr aus der Luft

© NEWS5 / Lars Haubner

Wegen der anhaltenden Trockenheit und des ausbleibenden Niederschlags hat die Regierung der Oberpfalz aktuell wieder Luftbeobachtungsflüge angeordnet. Am Mittwoch (27.05.2026) fanden diese präventiven Überwachungsflüge gezielt über den Wäldern im Landkreis Schwandorf statt. Ziel dieser Maßnahme ist es, mögliche Waldbrände frühzeitig zu erkennen und potenzielle Gefahrenquellen aus der Luft lückenlos zu überwachen. In weiten Teilen der Oberpfalz wird die Waldbrandgefahr derzeit bereits provisorisch auf die kritische Stufe 5 geschätzt. Um die Situation im Blick zu behalten, sind für die kommenden Tage weitere Beobachtungsflüge in der gesamten Region geplant. Durchgeführt werden die Einsätze von den ehrenamtlichen Piloten der Luftrettungsstaffel Bayern, die landesweit auf ein großes Netzwerk aus Maschinen und ehrenamtlichen Helfern zurückgreifen kann. Begleitet werden die erfahrenen Einsatzpiloten dabei stets von speziell ausgebildeten Luftbeobachtern des Katastrophenschutzes und der lokalen Forstverwaltung. Gemeinsam bilden sie ein eingespieltes Luftbeobachtungsteam, das bei verdächtiger Rauchentwicklung sofort die Feuerwehr am Boden alarmieren kann. Solange die Witterung derart trocken bleibt, sollen diese wichtigen Kontrollflüge in regelmäßigen Abständen fortgesetzt werden.

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