Derr Meeresbiologe Fabian Ritter hat die laufende Rettungsaktion für den gestrandeten Buckelwal Hope kritisch bewertet."Ich befürchte, dass das ihm letztlich nicht gut tut, weil er ist einfach ein Wal, der hat eine lange und wirklich stressige Krankheits und Vorgeschichte hat", sagt der Experte vom Verein M.E.E.R. Auch die aktuellen Bewegungen seit dem immer wieder Retter am Tier sind, deutet Ritter anders, als es viele andere tun: "Es ist schwierig zu sagen, was in dem Wal vorgeht, aber meine beste Interpretation oder Deutung wäre, dass er gestresst ist, weil da ist jetzt Action."
Ritter bleibt skeptisch: "Selbst wenn er dann da noch ankommt und dann freischwimmt. Was nützt es, wenn er sich dann nicht ernähren kann? Dann ist er auch nicht gerettet", so der Experte. "Im Moment können wir meiner Meinung nach nicht von einer Rettungsaktion sprechen, sondern von einer Bergung oder einer Verbringung, sozusagen den Versuch, ihn da herauszulösen aus der Situation, wo er gerade ist. Aber der Ausgang ist mehr als ungewiss."
Die private Initiative will das Tier mit Luftkissen anheben und anschließend in tiefere Gewässer schleppen. Ritter monierte, dass bisherige Experten aus seiner Sicht nicht ausreichend einbezogen worden seien.
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