Am Jungfernstieg an der Binnenalster in Hamburg ist am Freitag (17.04.2026) ein Toter aus dem Wasser geborgen worden. Nach aktuellen Informationen bemerkte ein Bootsführer der Alstertouristik, der dort sein Boot für Rundfahrten fertig machte, eine Person im Wasser zwischen den Booten am Anleger. Sofort wurde die Feuerwehr alarmiert, die mit einem Großaufgebot ausrückte - darunter auch Taucher und ein Rettungshubschrauber.
Der Hubschrauber zog sich jedoch schnell wieder zurück, nachdem für die Feuerwehr klar war, dass die Person im Wasser sichtbare Todeszeichen aufwies und vermutlich bereits länger im Wasser gewesen war. Die Identität des Toten ist noch unklar; nach bisherigen Erkenntnissen soll es sich um einen Mann handeln. Die Leiche wurde zum Institut für Rechtsmedizin gebracht, wo die Todesursache nun forensisch untersucht wird.
Weder die Polizei noch die Feuerwehr hatten in den Stunden zuvor Hinweise auf einen geplanten Suizid erhalten, sodass zunächst keine konkreten Anhaltspunkte für eine Selbsttötung vorliegen. Ob es sich um einen Suizid, einen Unglücksfall oder eine andere Todesursache handelt, ist noch ungewiss. Die Ermittlungen laufen.
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