Am Dienstag (14.04.2026) waren wieder einige Städte und Gemeinden von Streiks im öffentlichen Nahverkehr betroffen. Bereits zum achten Mal trifft es die zweitgrößte bayerische Stadt Nürnberg. Die VAG hat einen Notfahrplan für Busse in Form des Nightliner Netztes ermöglicht. U-Bahnen und Straßenbahnen stehen aber still. Auch zahlreiche Busse verließen am Morgen das Busdepot nicht. Verdi hatte zur erneuten Arbeitsniederlegung aufgerufen. Ziel ist mehr Geld für die Beschäftigten im ÖPNV und bessere Arbeitsbedingungen. Die Fronten zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern sind zunehmend verhärtet.
Am Dienstag wird auch das Volksfest in Nürnberg wieder vom Streik betroffen sein. Am Seniorennachmittag ist eine Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwer möglich. Zwar pendeln historische Busse als Ersatz zwischen Hauptbahnhof und Volksfest, allerdings ist das kein wirklicher Ersatz beklagen auch die Schausteller. In einem Festzelt hat man bereits Gegenmaßnahmen ergriffen. Gegen Vorlage einer Taxi-Quittung erhält man dort zwei Freigetränke. So erhoffen sich die Schausteller, dass mehr Menschen trotz Streik den Weg zum Volksfest auf sich nehmen.
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