Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus hat sich am Freitag (10.04.2026) am Ufer der Insel Poel erneut ein persönliches Bild von der Lage des gestrandeten Buckelwals gemacht. Vor Ort suchte der Politiker das direkte Gespräch mit zahlreichen besorgten Bürgern und Walfürsprechern. Die Menschen am Strand zeigten große Anteilnahme am Schicksal des festsitzenden Meeressäugers. In den Diskussionen stellten engagierte Anwohner dem Minister verschiedene selbst ausgearbeitete Konzepte zur Rettung des Tieres vor. Backhaus hörte sich die Vorschläge für mögliche Bergungsaktionen aufmerksam an. Anschließend nahm er sich die Zeit, um aus behördlicher und wissenschaftlicher Sicht auf die vorgebrachten Ideen einzugehen. Dabei erklärte er den Anwesenden sachlich, warum die meisten dieser gut gemeinten Pläne in der Praxis leider nicht umsetzbar sind. Er betonte, dass schweres Gerät oder riskante Manöver dem massiv gestressten Tier weitaus mehr schaden als nutzen würden. Der Minister machte deutlich, dass die oberste Priorität aktuell darin bestehe, unnötiges Leid für den Wal zu vermeiden. Ein aktives Eingreifen durch die Rettungskräfte bleibt daher nach aktueller Experteneinschätzung vorerst weiterhin ausgeschlossen.
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