24.03.2026 - Annaberg-Buchholz - News Nr.: 41308
Wegen zu teurem Sprit: Sachsen fordert im Bundesrat Steueraussetzungen
2,30 Euro pro Liter Diesel - Energiesteuer und CO2-Abgaben sollen laut Plenarantrag sinken - Landesregierung erhofft sich eine schnelle Entlastung der Verbraucher

© NEWS5 / André März

Sachsen bringt an diesem Freitag einen Plenarantrag in den Bundesrat ein, um die Bürger angesichts der stark gestiegenen Kraftstoffpreise spürbar zu entlasten. Dies gab das Wirtschaftsministerium in Dresden am Dienstag (24.03.2026) offiziell bekannt. Hintergrund für diesen Vorstoß sind die anhaltend hohen Spritpreise an den Tankstellen, die massiv durch den aktuellen Nahost-Konflikt angetrieben werden. Am Dienstagnachmittag lag der Preis für einen Liter Diesel bereits bei etwa 2,30 Euro. Laut Angaben des ADAC macht allein die CO2-Abgabe bei den aktuellen Preisen etwa 15 Cent pro Liter Benzin und 17 Cent pro Liter Diesel aus. Zusätzlich liegt die reguläre Energiesteuer derzeit bei rund 65 Cent je Liter Benzin und 47 Cent je Liter Diesel. Der sächsische Antrag zielt auf eine vorübergehende Aussetzung oder zumindest Senkung dieser staatlichen Abgaben ab. Durch eine solche Reduzierung würde sich in der Folge auch die berechnete Mehrwertsteuer auf die Kraftstoffpreise automatisch verringern. Die Landesregierung erhofft sich durch diesen Schritt eine direkte und schnelle Entlastung der Verbraucher an den Zapfsäulen.

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