Mit etwa 100 Einsatzkräften ist der Zoll am Mittwoch (28.01.2026) in Leipzig gegen mutmaßliche Steuerhehler vorgegangen. Im Zentrum der Durchsuchungen stand ein Ladenbesitzer auf der Eisenbahnstraße, gegen den die Staatsanwaltschaft Leipzig wegen gewerbsmäßiger Delikte ermittelt.
Wie das Zollfahndungsamt Dresden mitteilte, wurden im Auftrag der Staatsanwaltschaft insgesamt sieben Objekte sowie mehrere Fahrzeuge in Leipzig durchsucht, darunter auch weitere Standorte in Mitte und Süd. Insgesamt stehen sechs syrische Beschuldigte im Verdacht, in ihren Geschäften unversteuerten Wasserpfeifentabak, Zigaretten sowie nicht versteuerte und nicht verkehrsfähige E-Zigaretten verkauft zu haben.
Bei den Maßnahmen stellten die Ermittler unter anderem rund 400 Kilogramm Wasserpfeifentabak, etwa 63.000 Zigaretten, größere Mengen E-Zigaretten-Substitute, Bargeld in Höhe von mindestens 45.000 Euro sowie elektronische Beweismittel sicher. Zudem wurde ein mutmaßlich als Tatmittel genutzter Mercedes beschlagnahmt. Der Steuerschaden soll sich auf mindestens 53.000 Euro belaufen.
Die Auswertung der sichergestellten Beweise sowie die weiteren Ermittlungen dauern an. E-Zigaretten sind in Deutschland seit 2022 steuerpflichtig.
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