In der Nacht zum Donnerstag (15.01.2026) ist es in Rochlitz zu einem schweren Wohnhausbrand gekommen. Gegen 23 Uhr stand der Dachstuhl eines Hauses in der Fischergasse beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in Vollbrand.
Mit einem Großaufgebot verhinderten die Einsatzkräfte ein Übergreifen der Flammen auf die dicht stehenden Nachbargebäude. Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der engen Bebauung schwierig, dennoch konnten die angrenzenden Häuser gehalten werden. Eine Person wurde gemeinsam von Feuerwehr und Anwohnern aus dem brennenden Gebäude gerettet, medizinisch versorgt und in ein Krankenhaus gebracht.
Nach Berichten des MDR soll auch eine verstorbene Person aus dem Haus geborgen worden sein. Ob es sich dabei um einen vermissten 90-jährigen Hausbewohner handelt, ist noch unklar.
Insgesamt waren mehr als 60 Einsatzkräfte aus Rochlitz und umliegenden Orten im Einsatz, unterstützt von einer Drehleiter aus Geithain sowie einer Drohneneinheit zur Lageerkundung. Da das Gebäude einsturzgefährdet war, wurde das Technische Hilfswerk mit einem Fachberater hinzugezogen. Die Fischergasse blieb voll gesperrt, die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.
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