10.01.2026 - Zwönitz - News Nr.: 40259
Nach dem Schnee kommt der Frost: Erzgebirge erstarrt im Eispanzer
Dauerfrost lässt im Erzgebirge Teiche und Wasserfälle gefrieren - Wasserfall der Sendig Mühle wird zum eisigen Naturkunstwerk - Behörden warnen: Eisflächen vielerorts noch zu dünn zum Betreten

© NEWS5 / André März

Nach tagelangem Schneefall hat nun der Frost Ostdeutschland fest im Griff. Besonders im Erzgebirge herrschen derzeit deutliche Minusgrade. In Zwönitz (Landkreis Erzgebirgskreis) zeigte das Thermometer am Samstagnachmittag (10.01.2026) minus sieben Grad. Seit Tagen hält der Dauerfrost an - mit sichtbaren Spuren in der Landschaft: Bäche und Seen sind zugefroren, Eiszapfen hängen von den Dächern, Rauch steigt aus den Schornsteinen.

Am Flächennaturdenkmal Richterbusch ist der Teich vollständig von einer dicken Eisschicht bedeckt. Ein besonderes Naturschauspiel zeigt sich zudem an der ehemaligen historischen Sendig Mühle an der Annaberger Straße: Der dortige Wasserfall ist zu einem imposanten Eispanzer erstarrt, an dem sich meterhohe Eisgebilde gebildet haben. Auch der Greifenbachstauweiher bei Geyer ist inzwischen gefroren. 

Trotz der Verlockung, über das Eis zu laufen, warnt die Talsperrenverwaltung Sachsen eindringlich davor, die Flächen zu betreten. Das Eis könne vielerorts noch zu dünn sein und einbrechen.

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