21.12.2025 - Pleinfeld - News Nr.: 39945
Drei Tote bei Horrorcrash - Bild der Verwüstung nach schweren Verkehrsunfall
Ein Kind (4) unter den Toten - 7 Fahrzeuge beteiligt - Abschleppfahrzeug wollte Pannenfahrzeug bergen - Notfallseelsorge vor Ort - Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort

© NEWS5 / Lars Haubner

Am Sonntagnachmittag (21.12.2025) ereignete sich auf der Bundesstraße 2 bei Pleinfeld (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen) ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem drei Menschen tödlich verletzt wurden.

Gegen 16:00 Uhr war der Fahrer eines Dacia auf der B2 in Fahrtrichtung Weißenburg unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Pleinfeld Nord und Pleinfeld Süd befand sich zu diesem Zeitpunkt ein Abschleppfahrzeug mit einem Pannenfahrzeug auf dem Standstreifen. Vermutlich aus diesem Grund wechselte der Dacia-Fahrer auf den linken der beiden Fahrstreifen.

Ein in gleicher Richtung auf dem linken Fahrstreifen fahrender Skoda geriet zum Zeitpunkt des Spurwechsels aus bislang ungeklärter Ursache auf die einspurige Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit einem entgegenkommenden Mercedes, der von einer Frau allein geführt wurde.

In dem Skoda befanden sich zum Unfallzeitpunkt fünf Personen. Drei Insassen – zwei Frauen im Alter von 28 und 36 Jahren sowie ein vierjähriges Kind – erlagen noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Zwei weitere Insassinnen, eine erwachsene Frau sowie ein weiteres Kleinkind, wurden schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Im weiteren Verlauf fuhren räumlich abgesetzt vom Hauptunfallgeschehen noch zwei weitere Pkw in den Bereich der Unfallstelle. Dabei kam es glücklicherweise zu keinen weiteren schweren Verletzungen.

Beamte der Polizeiinspektion Weißenburg nahmen den Unfall vor Ort auf. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter hinzugezogen, um die genaue Unfallursache zu klären. Die Bundesstraße 2 war im Rahmen der umfangreichen Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten bis mindestens 22:00 Uhr in beide Fahrtrichtungen vollständig gesperrt.

Neben Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ist auch die Notfallseelsorge vor Ort im Einsatz, um Betroffene und Einsatzkräfte zu betreuen. Der Unfall sorgt insbesondere kurz vor Weihnachten für große Betroffenheit.


Unsere Informationsquellen:

  • Reporter vor Ort
  • Pressestelle Polizei

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