Die Zirndorfer Brücke wird ab Freitag (14.11.2025) vollständig für den Verkehr gesperrt. Das Bauwerk in der Stadt Fürth war zuvor nur noch mit Einschränkungen geöffnet, etwa für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen und mit Höhenbegrenzung. Ein Gutachten hat jetzt jedoch ergeben, dass die Brücke nicht mehr sicher ist. Es besteht die Gefahr eines plötzlichen Einsturzes. Ursprünglich war der Abriss erst für Ende 2027 geplant. Nun muss er deutlich vorgezogen werden. Mit Hinblick auf unter anderem den Einsturz der Carolabrücke in Dresden vor einem Jahr müsse sofort gehandelt werden.
Die Stadt Fürth richtet umfangreiche Umleitungen ein: Für Fahrzeuge wird der Weg von der Verbindungsstraße West bzw. Zirndorf/Oberasbach über die Straße „Am Europakanal“, die Breslauer Straße und die Graf-Stauffenberg-Brücke zur Anschlussstelle Fürth-Fürberg bzw. Südwesttangente geführt. Fuß- und Radverkehr werden parallel zur Rednitz über den Vestner Weg, den Kellerweg und einen Betriebsweg am Main-Donau-Kanal weitergeleitet. Die Stadtverwaltung bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die Sperrung. Schutz von Leib und Leben habe in diesem Fall oberste Priorität.
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