11.02.2020 - Abensberg - News Nr.: 17185
Sturm "Sabine": Feuerwehr kümmert sich um Chaos der Nachwehen
Wind frischt noch immer auf - Angeschlagene Bäume stürzen wie Streichhölzer auf Straßen - Nachwehen noch den ganzen Tag spürbar - Windböen erschweren Arbeit der Feuerwehr

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Mit heftigen Windböen und starken Regenfällen wütete Sturmtief „Sabine“ am Montag in ganz Bayern und brachte das öffentliche Leben teils zum Erliegen. In der Nacht zum Dienstag (11.02.2020) frischte der Wind noch einmal auf. Bäume die den Montag noch überstanden hatten, brachen schlussendlich doch unter dem Druck der starken Böen. In Abensberg (Lkr. Kelheim) knickte eine komplette Baumgruppe auf eine öffentliche Straße. Dabei wurde eine Telefonleitung herunter gerissen. 

Die Kräfte der Feuerwehr kümmern sich seit den frühen Morgenstunden um das Chaos, welches Sturm "Sabine" hinterlassen hat. Konrad Bauer, erster Kommandant der Feuerwehr Abensberg rechnet mit weiteren Nachwehen. "Ich befürchte es kommt die nächsten Stunden noch einiges nach. Erst wenn morgen der Wind nachlässt und es wieder normales Wetter gibt, kehrt Ruhe im Einsatzgeschehen ein", so seine Einschätzung. Bauer rät vorerst von Waldspaziergängen ab. Lose Äste in den Bäumen können jederzeit durch leichte Winde herab stürzen und Spaziergänger verletzen.  

Am frühen Vormittag rückten die Kräfte der Feuerwehr Abensberg zum nächsten Einsatz aus. In der Münchener Straße drohte eine Birke zu entwurzeln. Die Birke fiel in einen anderen Baum. Die Bodenbeschaffenheit erschwerte den Einsatzkräften die Arbeit. Da der Baum nicht mit der Drehleiter zu erreichen war, versuchte die Feuerwehr den Baum abzustützen, denn er drohte auf ein Gebäude zu stürzen. Jedoch wurde der Einsatz aufgrund der heftigen Windböen zu gefährlich für die Kräfte. Das Gebiet wurde weiträumig gesichert, jedoch möchte Kommandant Bauer die Sicherheit seiner Einsatzkräfte nicht bei einer Beseitigung des Baumes riskieren. 


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