26.09.2019 - Gerolsbach - News Nr.: 16472
Schwerer Verkehrsunfall: Feuerwehr muss vier Personen befreien
Vier Fahrzeuge am Unfall beteiligt - Mehrere Personen eingeklemmt - Mehrere Rettungshubschrauber im Einsatz - Fünf Personen müssen schwerverletzt in Krankenhäuser

© NEWS5 / Schmelzer

Zu einem schweren Verkehrsunfall, an welchem vier Fahrzeuge beteiligt sind, ereignete sich am Donnerstagmorgen (26.09.2019) auf der Staatsstraße 2045 zwischen Scheyern (Pfaffenhofen an der Ilm) und Schrobenhausen (Lkr. Neuburg-Schrobenhausen). 

Wie es genau zu dem Unfall kommen konnte ist bislang noch nicht bekannt. Drei der vier Fahrzeuge sollen in Richtung Scheyern unterwegs gewesen sein, als ihnen ein Audi, gefahren von einem 61-jährigen, entgegenkommt und frontal zuerst mit einem Opel Corsa, dann mit einem VW-Beatle und letztlich mit einem Reno zusammenstößt. In jedem der entgegenkommenden Autos befand sich jeweils eine Frau. Zwei davon schwer verletzt, eine mittelschwer. Zusammen mit dem 61-jährigen befanden sich noch sein Sohn, auf dem Beifahrersitz, und seine Frau auf der Rückbank. Alle drei Insassen wurden bei dem Unfall schwer verletzt. 

Die Einsatzkräfte wurden daraufhin zu einem Massenanfall von Verletzten alarmiert. Vor Ort zeigte sich den Einsatzkräften ein Trümmerfeld auf der Staatsstraße. Fahrzeugteile liegen auf der ganzen Fahrbahn verteilt. "Anfänglich war es ein Einsatzleiter Rettungsdienst, bis sich gezeigt hat, dass mehr verletzt sind. Dann haben wir den Einsatz hochgestuft und eine größere Führungsstelle eingerichtet", so Thomas Schwarzseher, Organisatorischer Leiter Rettungsdienst. Insgesamt waren 40 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes mit vier Hubschraubern, 5 Rettungswägen und einigen Krankenwägen vor Ort. Auch die Feuerwehr war mit 70 Einsatzkräften und 14 Fahrzeugen im Einsatz. Laut Erkenntnissen der Feuerwehr, waren vier Personen in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Die Rettung der vier Insassen erfolgte mit schwerem Gerät durch die Feuerwehr. 

Alle wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert. "Es wurden drei Schwerverletzte mit Hubschrauber abtransportiert, die anderen Verletzten mit Rettungswägen", gibt Hans-Jürgen Bartl, Einsatzleiter Polizei Schrobenhausen bekannt. Lebensgefährlich verletzt wurde zum Glück keine der Personen. Ein Gutachter wurde an die Unfallstelle gerufen. Auch um zu klären, ob bei dem Unfallwagen eventuell ein technischer Defekt vorlag. Die Straße bleibt weiterhin gesperrt. 


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