14.09.2019 - Oelsnitz/Vogtl. - News Nr.: 16395
Giebel muss nach Dachstuhlbrand wegen Einsturzgefahr abgerissen werden
Gefahr dass Teile auf die Bundesstraße fallen - Flammen loderten aus dem Backsteinhaus - Feuerwehr mehrere Stunden beschäftigt - Imbiss und Fitness Studio im Gebäude - "Es ist eine schlimme Sache", sagt Oberbürgermeister Horn

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In der Nacht zum Samstag (14.09.2019) wurde die Feuerwehr nach Oelsnitz (Vogtlandkreis) alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnten diese in der Dunkelheit erst einmal kaum etwas erkennen. Im Nachthimmel kräuselte sich über der alten Brauerei schwarzer Rauch. Als die Feuerwehr das sanierte Backsteingebäude betritt, bricht das Feuer aus. Die Flammen schlugen aus dem Dachstuhl und zogen auch das darunter liegende Stockwerk in Mitleidenschaft. 

"Die Löscharbeiten haben sich schwierig gestallten. Die Wasserversorgung war nicht gesichert. Wir mussten weitere Kräfte alarmieren", schildert Jens Jakob von der Feuerwehr Oelsnitz. Neben der Berufsfeuerwehr Plauen waren nur ehrenamtliche und freiwillige Feuerwehren vor Ort. Rund 100 Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen. "Wenn man vor der Aufgabe steht, gibt es kein Zurück", sagt Jakob. 

Doch mit der Brandbekämpfung ist der Einsatz für die Kräfte noch lange nicht getan. Am frühen Morgen begann die Feuerwehr das Gebäude zu sichern. Die Stadt lässt den Giebel des Gebäudes abreißen. Die Gefahr das Teile auf die angrenzende Bundesstraße fallen ist zu groß. Der Einsatz wird sich vermutlich noch über mehrere Stunden erstrecken. In dem alten Backsteingebäude in welchen früher Bier gebraut wurde, befand sich ein Imbiss und ein Fitness Studio. "Diese Einrichtungen sind vorübergehen nicht nutzbar. Zuerst kümmern wir uns um die Nutzbarkeit der B92", erklärt Oberbürgermeister Martin Horn. 


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